Herr G. leidet seit Jahren unter Muskelschwund und starken Schmerzen. Aufgrund eines progressiven Krankheitsverlaufs ist er mittlerweile nicht mehr fähig, seiner Vollzeit-Tätigkeit als Fachinformatiker nachzugehen, mit der er wöchentlich zwischen 45 und 60 Stunden beschäftigt war.
In einer kostenfreien Erstberatung lernte Herr G. den Pädagogen der reha-consulting kennen und besprach mit diesem die Situation und seine Wünsche. Bereits am nächsten Tag wurde der zuständige Versicherer, in dessen Räumlichkeiten dieses Gespräch stattgefunden hatte, über die Ergebnisse in Kenntnis gesetzt und gemeinsam mit Herrn G. das weitere Vorgehen erörtert. Dabei stellte sich heraus, dass Herr G. trotz der zunehmenden Verschlechterung seines Gesundheitszustandes noch in Teilzeit weiterarbeiten möchte – vor allem, um so aktiv gegen die negativen psychischen Begleiterscheinungen der Krankheit anzugehen. Die Vermittlung eines möglichst in der Nähe von Herrn G.s Wohnort gelegenen Arbeitsplatzes mit flexiblen Arbeitszeiten und der Einstieg in das neue Arbeitsverhältnis über ein Praktikum erschien als die beste Strategie und so sprach reha-consulting in der Folge alle für Herrn G. in Betracht kommenden Betriebe an.
Nach zwei Vorstellungsgesprächen fand sich ein Unternehmen, das willens und in der Lage war, sich auf Herrn G.s besondere Bedürfnisse einzustellen. Es wurde ein 4-wöchiges Praktikum vereinbart, in dem Herr G. den neuen Arbeitsplatz kennenlernen konnte. Auf diese Weise hatte er die Gelegenheit, zu prüfen, ob er den dortigen Anforderungen auch gewachsen sein würde.
Nach Ablauf des Praktikums wurden die Erfahrungen und Eindrücke der Beteiligten noch einmal von reha-consulting gebündelt und analysiert und die Ergebnisse dieser Auswertung an die Knappschaft übermittelt. Schließlich wurde ein festes Arbeitsverhältnis vereinbart.